Ein Ginko für 20 Jahre DONUM VITAE in Bayern

DONUM VITAE in Bayern Landesvorsitzende Prof. Dr. Sabine Demel, Gründungsvater Dr. Walter Bayerlein, Pfarrer David Theil und Staatssekretärin Carolina Trautner bei der Baumpflanzaktion (von rechts) Quelle: StMAS.

Symbolische Baumpflanzaktion im Garten des Sozialministeriums

München (27.11.2019): Ein Ginko-Baum und eine Gedenkplatte zieren jetzt offiziell das Gelände des Sozialministeriums. Anlass ist das 20-jährige Bestehen von DONUM VITAE in Bayern, an das mit einer symbolischen Pflanzaktion erinnert wurde. Landesvorsitzende Prof. Dr. Sabine Demel, Staatssekretärin Carolina Trautner, der Münchner Stadtdekan Pfarrer David Theil sowie DONUM VITAE in Bayern Gründungsvater Dr. Walter Bayerlein griffen zum Spaten und versorgten den jungen Ginko mit Erde und Wasser. Wasser, das von der Beratungsstelle Passau beigesteuert wurde und von den Flüssen Donau, Inn und Ilz stammt. Der Ginko habe viele Gemeinsamkeiten mit DONUM VITAE in Bayern, unter anderem sei er anfangs sehr klein und schlank, bekomme aber im Laufe der Jahre eine mächtige Krone und könne bis zu 40 Metern hoch werden. „Ebenso wie der Ginkobaum haben wir in schlanker und schmaler Form angefangen, zählen aber heute inzwischen 20 Beratungsstellen mit zahlreichen Außenstellen, sind also schon zu einer mächtigen Krone eines mittelständischen Unternehmens geworden, das 200 Mitarbeitende zählt“, sagte Landesvorsitzende Prof. Dr. Sabine Demel. Außerdem werde der Ginko „Baum gegen das Vergessen“ genannt. Auch DONUM VITAE in Bayern könne man als „Verein gegen das Vergessen“ bezeichnen. „Gegen das Vergessen, dass in Not nicht eine Lehre, nicht ein Prinzip, nicht das Ansehen einer Institution oder Autorität die höchste Priorität hat, sondern allein der konkrete Mensch.“ Staatssekretärin Trautner zeigte sich in ihrem Grußwort beeindruckt vom Einsatz und der „großartigen“ Arbeit sowie von der Vielfalt des Beratungsangebots von DONUM VITAE in Bayern. „Sie sind eine wertvolle Stütze unserer Bayerischen Familienpolitik“, lobte Trautner. Sie freue sich, dass dieser Ginko-Baum, der ein Symbol für das Leben sei, auf dem Gelände des Sozialministeriums eine neue Heimat gefunden habe.

Am 26.11.1999, also vor genau 20 Jahren, gründeten katholische Laien den Verein „DONUM VITAE in Bayern“ und gaben damit den Startschuss, ein eigenes System von Beratungsstellen aufzubauen. Zuvor hatten die deutschen Bischöfe ihren Ausstieg aus der staatlich anerkannten Schwangerenkonfliktberatung erklärt.

 

Verantwortlich: Prof. Dr. Sabine Demel

Redaktion: Siegfried Höhne