Qualitätsmanagement

Alle bayerischen DONUM VITAE Beratungsstellen arbeiten an der Qualitätsentwicklung und Qualitätssicherung ihrer Arbeit. In einem allgemeinen Handbuch werden Qualitätsversprechen zu den jeweiligen Arbeitsschwerpunkten abgegeben, im internen Handbuch jeder Beratungsstelle finden sich die Verfahrensanweisungen dazu. Der/die Qualitätsbeauftragte und die Leitung der Beratungsstelle sorgen dafür, dass der Prozess stets lebendig bleibt. Gesichert wird dies durch ein jährliches internes Audit in der Beratungsstelle und zusätzlich durch einen jährlichen Fachtag für alle Qualitätsbeauftragten. Ein externes Audit alle drei Jahre mit Unterstützung des Beratungsunternehmens „vis-à-vis“ überprüft die Einhaltung der Qualitätsstandards und dient der erfolgreichen Weiterentwicklung.

Die 20 DONUM VITAE Bayern e.V. Beratungsstellen haben mit großer Kompetenz und Professionalität ihr Qualitätsmanagement gepflegt, ausgebaut und verfeinert. Für diese Leistung wurde das vis à vis Qualitätssiegel „Werte im Fokus“ im Auditprozess 2017 zum 3. Mal verlängert.Besonderen Verdienst an diesem Erfolg haben die 20 Qualitätsbeauftragten der Beratungsstellen – sie organisieren und steuern das Qualitätsmanagement umsichtig und erfolgreich. Zu ihren Aufgaben gehört:

  • die Organisation und Steuerung der definierten Qualitätssicherungsmaßnahmen,
  • die Anpassung von vereinbarten Qualitätsverbesserungsmaßnahmen in den Qualitätsunterlagen,
  • die Vorbereitung und Durchführung der internen und externen Audits.

Sehr positiv entwickelt sich das Bewusstsein der Beratungs-, Präventions- und Verwaltungs-mitarbeiterInnen für die definierten Qualitätsstandards und deren Beteiligung am Qualitätsmanagementprozess. Es gibt viele neue Ideen und Ansätze, das Qualitätsmangement weiter zu verbessern.
Die Beratungsstellenleitungen stehen hinter dem System und tragen die Gesamtverantwortung für das Qualitätsmanagement in den Beratungsstellen mit Umsicht und hohem Sachverstand.
vis à vis schätzt die konstrukive, zielführende und freundliche Zusammenarbeit mit der DONUM VIATE Bayern Qualtiätsbeauftragten Stephanie Weißfloch und dem Vorstandsbeauftragten für Qualität Hanspeter Heinz.
vis à vis gratuliert DONUM VITAE Bayern zur guten Arbeit und freut sich, das Qualitätssiegel für weiter 3 Jahre ausstellen zu können.

Das neue Siegel ist bis 2020 gültig.

 

Sabine Müller und Claudia Egenolf von Vis à Vis.

 

Qualitätsversprechen zur allgemeinen Schwangerenberatung

Die allgemeine Schwangerenberatung richtet sich an werdende Mütter und Väter, Paare und Alleinerziehende und deren Angehörige.

Ziel ist es, in allen Fragen zu Schwangerschaft und Geburt, Familienplanung und Sexualität zu beraten, zu begleiten und zu informieren. Das Beratungsangebot ist für alle offen, vertraulich und kostenlos, unabhängig von der Herkunft, der Religionszugehörigkeit und der Nationalität der/des Ratsuchenden.

Die Beratung beinhaltet die Information über soziale und finanzielle Hilfen und deren Vermittlung, bei Bedarf auch die Verweisung an weitere Beratungsstellen und Netzwerkpartner. Zum Beratungsauftrag gehört ebenso die Unterstützung bei psychosozialen Konflikten, Partnerschafts- und Familienproblemen.

Die Allgemeine Schwangerenberatung von DONUM VITAE gründet auf dem christlichen Menschenbild, den rechtlichen Grundlagen für die Beratungsarbeit und dem trägerinternen Beratungskonzept.

 

Sie erleben ...

  • Wertschätzung, Annahme und Fürsorge für sich und das Kind,
  • Unterstützung bei der Verwirklichung der individuellen Lebensplanung,
  • eine kompetente und unbürokratische Beratung.

 

Sie erfahren, ...

  • dass ihre Sichtweise geachtet und ihre Eigenverantwortung gestärkt wird,
  • dass sie auch in schwierigen Lebenssituationen nicht alleingelassen werden.

 

Sie erhalten ...

  • vielfältige Informationen zu finanziellen, rechtlichen und sozialen Fragen,
  • Hinweise auf ergänzende Angebote und Hilfen,
  • Unterstützung bei Antragsstellung und Behördenkontakten,
  • finanzielle Hilfen der Landesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“ entsprechend den Vergaberichtlinien,
  • finanzielle Hilfen aus anderen Hilfsfonds und Soforthilfe aus DONUM VITAE-Eigenmitteln,
  • Begleitung beim Übergang von Partnerschaft zu Elternschaft,
  • Unterstützung bei Partner- und Familienproblemen,
  • Hilfe bei Erziehungsfragen.
Qualitätsversprechen zur Konfliktberatung nach §219

Der Schutz des menschlichen Lebens steht im Mittelpunkt aller Arbeit von DONUM VITAE - das Ziel der Konfliktberatung ist der Schutz des ungeborenen Lebens. Da das Kind nur mit der Mutter geschützt werden kann, vertritt DONUM VITAE in einer doppelten Anwaltschaft das Kind und die schwangere Frau. Die ratsuchenden Frauen werden darin unterstützt, reflektierte Entscheidungen zu treffen, für die sie die Verantwortung übernehmen können. Die Beratung ist ergebnisoffen.

 

Die Schwangerschaftskonfliktberatung § 218/219 StGB von Donum Vitae beruht auf dem christlichen Menschenbild, den rechtlichen Grundlagen für die Beratungsarbeit und dem trägerinternen Beratungskonzept. Sie richtet sich an schwangere Frauen und werdende Väter, die in eine Konfliktsituation geraten sind und aufgrund ihrer Lebensumstände den Abbruch der Schwangerschaft in Betracht ziehen. Auch Personen des sozialen Umfelds werden mitberaten.

 

In der Konfliktberatung gehen die Berater*innen von DONUM VITAE davon aus, dass die Schwangerschaft ein körperlich, seelisch und sozial tiefgreifendes Ereignis ist. Vielfältige Umstände, wie z.B. die aktuelle Familiensituation, die Rolle des werdenden Vaters, die finanzielle Situation, die beruflichen Umstände, die körperliche oder psychische Befindlichkeit, der biographische Hintergrund etc. können die Schwangere, ihre*n Partner*in und ihr persönliches Umfeld in einen äußerst schwierigen Konflikt führen.

 

 

Sie erfahren,

  • dass sie mit ihrer besonderen Lebenssituation erstgenommen werden,
  • Verständnis für ihre Lebensumstände, ihre Gefühle, Ängste und Hoffnungen,
  • dass ihre Würde und die Freiheit der Entscheidung respektiert werden,
  • eine Weitung ihres Blicks für die Würde des Ungeborenen sowie den Schutz des ungeborenen Lebens und sein Recht auf Leben.

 

Sie erleben

  • Gesprächspartner*innen, die ihnen zuhören und Fragen stellen, durch die sie ihre Situation, ihre Gefühle und Motive verstehen und hinterfragen können,
  • dass sie mit ihren Stärken und Fähigkeiten wahrgenommen werden,
  • dass mit ihnen Perspektiven für ein Leben mit dem Kind entwickelt und verschiedene Entscheidungsmöglichkeiten eröffnet werden,
  • dass sie die möglichen Konsequenzen ihrer Entscheidung für ihre Lebenssituation reflektieren können,
  • dass Beratung kurzfristig möglich ist.

 

Sie erhalten

  • einen geschützten Raum für ein vertrauliches, auf Wunsch anonymes Gespräch,
  • Informationen über die Rechtslage und Aufklärung über den Ablauf eines Schwangerschaftsabbruchs,
  • Informationen über mögliche Hilfen,
  • die Zusage konkreter Hilfen,
  • das Angebot der Begleitung während der Schwangerschaft und nach Geburt bis zum dritten Lebensjahr des Kindes,
  • das Angebot zur Begleitung nach einem Schwangerschaftsabbruch,
  • die erforderliche Beratungsbescheinigung nach den gesetzlichen Vorgaben,
  • eine Beratung zur Verhütung ungewollter Schwangerschaften

 

 

Ärzt*innen können darauf vertrauen, dass

  • die Beratung dem Schutz des ungeborenen Lebens dient und ergebnisoffen geführt wird,
  • die Beratung kurzfristig möglich ist,
  • die Frau und ihr*e Partner*in durch eine ausführliche und sorgsame Beratung in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt werden,
  • die Berater*in eine entsprechende Zusatzausbildung erhalten hat, sich laufend fortbildet und regelmäßig an Supervisionen teilnimmt.
Qualitätsversprechen zur Nachgehenden Beratung und Betreuung

Die nachgehende Beratung richtet sich an Frauen, Männer und Familien mit Kindern im Alter bis zu drei Jahren. Außerdem bieten wir Frauen nach einem Schwangerschaftsabbruch, einer Fehl- oder Totgeburt Beratung und Begleitung an.

Ziel der nachgehenden Beratung ist es, Frauen, Männer und Familien in schwierigen persönlichen, familiären oder finanziellen Situationen zu unterstützen, zu stärken und zu begleiten.

 

DONUM VITAE geht davon aus, dass die Ratsuchenden Verantwortung übernehmen und in der Regel auch die Fähigkeit haben, ihren Alltag mit allen Anforderungen zu bewältigen. In besonderen Lebenssituationen, in denen zusätzlich Unterstützung und Hilfe benötigt wird, steht DONUM VITAE auf Wunsch beratend und begleitend zur Seite. In der Beratung finden die Stärken, Probleme und Möglichkeiten der Ratsuchenden Raum.

Die nachgehende Beratung und Begleitung von DONUM VITAE gründet auf dem christlichen Menschenbild, den rechtlichen Grundlagen für die Beratungsarbeit und dem trägerinternen Beratungskonzept.

 

Sie erleben

  • kompetente Gesprächspartner*innen, die zuhören und Interesse an ihrer Lebenssituation zeigen,
  • dass ihre Anliegen ernst genommen werden,
  • dass ihre Stärken und Fähigkeiten erkannt und unterstützt werden,
  • Unterstützung in der Phase der Neuorientierung z.B. Mutterrolle, Vaterrolle,
  • Unterstützung im Trauerprozess,
  • Begleitung und Hilfe bei der Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen.

 

Sie erfahren,

  • dass sie über Sorgen und Probleme sprechen können,
  • dass sie auch ambivalente Gefühle bezüglich der neuen Lebensphase ansprechen können,
  • Ermutigung, ihren individuellen Weg zu gehen,
  • Wertschätzung für die Alltagsbewältigung und die Leistung bei der Betreuung ihrer Kinder.

 

Sie erhalten

  • Anregungen zur Lebensgestaltung und Zukunftsplanung,
  • finanzielle Hilfe,
  • Informationen über weiterführende Angebote,
  • Unterstützung bei der Antragsstellung und Behördenkontakten,
  • Hilfe bei Erziehungsfragen.
Qualitätsversprechen zur Psychosozialen Beratung bei Pränataler Diagnostik

Das psychosoziale Beratungsangebot bei Pränataldiagnostik (PND) richtet sich an Frauen, Männer und Paare vor, während und nach vorgeburtlichen Untersuchungen.

Die Beratung von DONUM VITAE auf der Grundlage des christlichen Menschenbildes geht von der Würde jeden menschlichen Lebens, unabhängig von seinem Entwicklungsstadium, einer Krankheit oder Behinderung aus.

Ziel der psychosozialen Beratung ist die Unterstützung einer reflektierten, verantworteten und tragfähigen Entscheidung.

Die psychosoziale Beratung unterstützt werdende Eltern in der Auseinandersetzung mit ihrer persönlichen Lebenslage sowie eigenen und gesellschaftlichen Werten und Normen angesichts der medizinischen Möglichkeiten und Befunde.

Zur Unterstützung des Beratungszieles trägt der Aufbau eines interprofessionellen Netzwerkes mit Fachleuten und Fachstellenbei: z.B. mit Fachleuten für Pränataldiagnostik und Humangenetik, Hebammen, Gynäkolog*innen, sowie mit Geburtskliniken, Selbsthilfegruppen, Frühförderstellen und mit der Krankenhausseelsorge.

 

Sie erleben

  • eine ansprechende und einladende Atmosphäre,
  • ein Ernstnehmen ihrer Lebenssituationen und ihrer Wertvorstellungen,
  • das Aussprechen können ihrer Ängste, Hoffnungen, Enttäuschungen und Ambivalenzen,
  • Unterstützung in der partnerschaftlichen Kommunikation,
  • Hilfe, die persönliche Situation auf dem individuellen Lebenshintergrund zu reflektieren und zu bewerten,
  • Unterstützung im Trauerprozess,
  • Begleitung und Hilfe bei der Verarbeitung von traumatischen Erlebnissen,
  • Entwicklung von Zukunftsperspektiven mit einem Kind mit Behinderung oder Handicap,
  • Hilfe bei der Bewältigung der Lebenssituation nach einem Spätabbruch.

 

Sie erfahren,

  • dass jedem Individuum Wertschätzung und ein eigenes Recht auf Leben ohne Vorbehalte eingeräumt wird,
  • dass sie bei der Auseinandersetzung mit eigenen und gesellschaftlichen Werten und Normen unterstützt werden,
  • dass es ein Recht auf Nichtwissen gibt.

 

Sie erhalten

  • Informationen zu verschiedenen Vorsorgeuntersuchungen, deren Aussagekraft und Risiken,
  • Informationen über rechtliche Belange,
  • Unterstützung bei der Kontaktaufnahme mit anderen Eltern,
  • Informationen über Fördereinrichtungen und Unterbringungsmöglichkeiten,
  • Kontaktadressen und Vermittlung zu anderen Fachdiensten,
  • Unterstützung und Begleitung nach der Geburt des Kindes.

 

In der Zusammenarbeit mit DONUM VITAE können Ärzt*innen darauf vertrauen,

  • dass psychosoziale Beratung kurzfristig möglich ist,
  • dass die Frau und ihr*e Partner*in durch eine ausführliche und sorgsame Beratung in ihrer Entscheidungsfindung unterstützt werden,
  • dass die Berater*in eine fachspezifische Fortbildung erhalten hat, sich laufend weiterbildet und regelmäßig an PND-Supervisionen teilnimmt,
  • dass die Berater*in mit Einwilligung der Klient*in den Kontakt mit den Ärzt*innen hält.
Qualitätsversprechen zur Psychosozialen Beratung bei Kinderwunsch

Das Beratungsangebot „psychosoziale Beratung bei Kinderwunsch“ richtet sich an Einzelpersonen oder Paare,

  • die einen Kinderwunsch haben
  • die vor einer Kinderwunschbehandlung stehen
  • die auf das Behandlungsergebnis warten
  • deren Kinderwunschbehandlung(en) erfolglos war(en)
  • deren Kinderwunsch bislang unerfüllt geblieben ist
  • die sich entschieden haben, ihre Kinderwunschbehandlung zu beenden
  • die nach einer erfolgreichen Kinderwunschbehandlung Unterstützung wünschen
  • im Trauerprozess nach einer Fehl- oder Totgeburt
  • die sich vom Kinderwunsch verabschieden
  • die sich Hilfe bei der Neuorientierung wünschen

 

 

Ziel der Beratung ist es, für diese unterschiedlichen Lebenssituationen Entlastung und Unterstützung anzubieten. Die qualifizierte fachliche Beratung durch DONUM VITAE beachtet die gesetzlichen Grundlagen und orientiert sich am christlichen Menschenbild. Das Beratungsangebot geht von der Würde jedes menschlichen Lebens aus, unabhängig von seiner Entstehungsgeschichte und seinem Entwicklungsstadium.

DONUM VITAE geht davon aus, dass eine ergebnisoffene Beratungssituation, in der die individuellen Stärken und Ressourcen bewusstgemacht und gestärkt werden, eine stimmige und selbstbestimmte Gestaltung der Kinderwunschfrage unterstützt.

 

Sie erfahren:

  • Verständnis für ihre Situation und die damit verbundenen Emotionen,
  • Entlastung und Unterstützung in einer schwierigen Lebenssituation,
  • Hilfe und Unterstützung im Entscheidungsprozess,
  • fachliche professionelle Begleitung im Umgang mit sich selbst/ der Partnerschaft/ dem Umfeld

 

Sie erleben:

  • Gesprächspartner*innen, die zuhören und Raum für die Bearbeitung der individuellen Themen geben,
  • Qualifizierte Berater*innen, die individuelle Reflexionshilfen anbieten,
  • Unterstützung bei der Klärung von ethischen/moralischen Fragen.

 

Sie erhalten:

  • Methoden, die die Eigenaktivität anregen
  • Anregungen für den Alltag als Familie oder als Ehepaar,
  • weiterführende Angebote zur Beratung und Entlastung (Einzelberatung oder Gruppenangebote).
Qualitätsversprechen zur Vertraulichen Geburt

Ziel der Angebote zur „Vertrauliche Geburt“ ist die Unterstützung von schwangeren Frauen in extremer Notsituation, die ihr Kind medizinisch sicher, vertraulich und anonym entbinden möchten. Das Angebot ist gesetzlich geregelt, kostenfrei und bedarfsgerecht.

Das Gesetz zum Ausbau der Hilfen für Schwangere und zur Regelung der vertraulichen Geburt gibt allen Beteiligten Rechtssicherheit, welche sie vor strafrechtlicher Verfolgung schützt.

Frauen wird eine vertrauliche Beratung und Geburt in allen Krankenhäusern geboten.

 

DONUM VITAE geht davon aus, dass das ganzheitliche, niedrigschwellige Hilfsangebot „Vertrauliche Geburt“, Frauen in Notsituationen schon in frühen Phasen der Schwangerschaft ansprechen und unterstützen kann. Es schützt das Leben des Kindes, bietet umfangreiche Hilfen für die Mutter und soll Verständnis und für die abgebende Mutter wecken.

Die Berater*innen verstehen sich als vertrauliche Vermittler*innen zwischen den Beteiligten.

 

 

Sie erfahren,

  • dass sie mit ihrer besonderen Lebenssituation erstgenommen werden,
  • Verständnis für ihre Lebensumstände, ihre Gefühle, Ängste und Hoffnungen,
  • dass ihre Anonymität, ihre Würde und die Freiheit der Entscheidung respektiert wird.

 

 

Sie erleben,

  • zeitnahe Termine für persönliche Gespräche mit einer Berater*in,
  • qualifizierte Berater*innen, die ihr Handeln an den Anliegen der Schwangeren orientieren - auf Wunsch auch nach der Geburt,
  • eine sichere Begleitung durch die rechtlichen Aspekte in der „Vertraulichen Geburt“,
  • Unterstützung bei der Entscheidungsfindung, was mit dem Kind nach der Geburt geschehen soll mit Respekt für die getroffene Entscheidung und eine Zusage für die Sorge um das Kind.
  • eine ärztliche Versorgung von Mutter und Kind während Schwangerschaft und Geburt.

 

 

Das geborene Kind erfährt bei und nach der „Vertraulichen Geburt“

  • die notwendige ärztliche Versorgung und Schutz,
  • verantwortliche Fürsorge, im Sinn der von der Mutter getroffenen Entscheidung über die Zukunft des Kindes,
  • dass es mit 16 Jahren die Identität der Mutter und damit seine Herkunft erfahren kann.
Qualitätsversprechen zur sexualpädagogischen Arbeit

Die sexualpädagogische und präventive Arbeit von DONUM VITAE richtet sich an Mädchen, und Jungen, Frauen und Männer.

Ziel der sexualpädagogischen und präventiven Arbeit von DONUM VITAE ist es, einen positiven Zugang zum eigenen Körper, fundiertes Wissen über körperliche Vorgänge und Veränderungen und eine verantwortungsvolle Gestaltung des Sexuallebens und der Partnerschaft zu vermitteln.

Die sexualpädagogische Arbeit  beruht auf der Überzeugung, dass Freundschaft, Liebe und Sexualität zum Menschsein gehören und die Menschen als Mann und Frau prägen.

DONUM VITAE will Kinder und Jugendliche in ihrer Identitätsfindung unterstützen und glaubwürdiger Ansprechpartner sein. Die Grundlage der Sexualpädagogischen Arbeit sind das christliche Menschenbild, rechtliche Bestimmungen und das trägerinterne Konzept von DONUM VITAE.

 

Sie erleben,

  • dass sie in einem geschützten Raum sind, der es erlaubt, sich dem sexualpädagogischen Thema zu öffnen,
  • dass sich die Gestaltung der Angebote an ihrer Lebenssituation und ihrer Entwicklung orientiert,
  • dass sich die Angebote nach ihren Bedürfnissen richten.

 

Sie erfahren

  • dass es unterschiedliche Haltungen und Einstellungen zur Sexualität gibt,
  • dass alle Fragen gestellt werden können und bestmöglich beantwortet werden,
  • dass sexuelle Gefühle, Phantasien, Wünsche und Ängste zur Sprache kommen dürfen,
  • dass sich die sogenannte weibliche und die sogenannte männliche Sexualität unterscheidet,
  • dass es unterschiedliche sexuelle Veranlagungen gibt, denen Respekt entgegengebracht wird,
  • dass sie einen Raum haben, in dem sie die Bedeutung von Sexualität, Erotik und Partnerschaft in der Gesellschaft und im privaten Bereich reflektieren können,
  • dass die Kommunikation für eine gelingende Partnerschaft eine hohe Bedeutung hat.

 

Sie erhalten

  • Informationen über körperliche und psychische Aspekte der Sexualität von Mann und Frau, über Fruchtbarkeit und Verhütung,
  • Unterstützung bei der Entwicklung von Lebensentwürfen zur eigenen Partnerschaft, Familie und Sexualität
  • Anregungen zur Weiterentwicklung ihrer sexuellen Identität und Geschlechterrolle,

Anregungen zum angemessenen sprachlichen Ausdruck in der Sexualität.

 

Eltern und Lehrer*innen erfahren,

  • Dass sie Information und Wissen über die sexuelle Entwicklung, ihre körperlichen und psychischen Besonderheiten erhalten,
  • dass DONUM VITAE auch in schwierigen Situationen beratend und begleitend zur Seite steht,
  • dass es für sie spezielle Angebote gibt,
  • dass sie jederzeit Informationsmaterial von DONUM VITAE erhalten können.
Qualitätsversprechen für die Beratung und Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigungen

Ziel der Angebote zu diesem Themenbereich ist die gleichberechtigte Beratung und Begleitung von Menschen mit körperlichen, sozialen und geistigen Beeinträchtigungen und ihres sozialen Umfeldes zu Fragen von Sexualität, Schwangerschaft und Geburt.

Die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung und der Nationale Aktionsplan zur Umsetzung dieser Konvention fordern die Umsetzung der universellen Menschenrechte für die speziellen Bedürfnisse und Lebenslagen von Menschen mit Behinderung.

Das Schwangerschaftskonfliktgesetz führt in § 2 aus, dass jede Frau und jeder Mann das Recht haben, sich in Fragen der Sexualaufklärung, Verhütung, Familienplanung und Schwangerschaft von einer Beratungsstelle informieren und beraten zu lassen.

 

DONUM VITAE geht davon aus, dass Sexualität zu jedem Menschen gehören, dass Partnerschaften und damit verbundener Kinderwunsch in jedem Leben eine Berechtigung haben, dass für jeden Menschen eine Unterstützung bei diesen Lebensthemen wichtig sein kann und diese Unterstützung seinen Möglichkeiten und Grenzen angepasst sein muss.

 

Die Angebote für Beratung und Sexualpädagogik von DONUM VITAE Bayern richten sich an Menschen mit Beeinträchtigungen, deren Familien, Eltern sowie Mitarbeiter*innen von Einrichtungen, Lehrkräften von Förderschulen und an Behindertenwerkstätten.

 

Sie erleben

  • Wertschätzung, Respekt und Achtung für ihre Lebenssituation und ihre Anliegen,
  • Verständnis für die Lebensumstände, Gefühle, Ängste und Hoffnungen,
  • dass alle Fragen gestellt werden können und jede Frage ernst genommen wird,
  • einen Raum, in dem sie über sexuelle Gefühle, Phantasien, Wünsche und Ängste sprechen können,
  • dass bei Bedarf und mit ihrer Einwilligung die Eltern oder gesetzlichen Betreuer*innen eingebunden werden,
  • dass sich die Gestaltung der Angebote an ihrer Lebenssituation, ihrem Entwicklungsstand und ihren kognitiven Fähigkeiten orientiert,
  • dass die Angebote in „leichter Sprache“ durchgeführt werden,
  • dass bei der Vermittlung von Wissen vielfältige Anschauungsmaterialien verwendet werden,
  • dass sie Angebote bei Paarkonflikten und Unterstützung bei Kommunikationsstörungen erhalten.

 

Sie erhalten

  • vielfältige Informationen zu finanziellen, rechtlichen und sozialen Fragen,
  • Hinweise auf ergänzende Angebote und Hilfen,
  • Beratung zu Familienplanung und Empfängnisverhütung,
  • Unterstützung bei Partner- und Familienproblemen,
  • Informationen und Wissen über die sexuelle Entwicklung, körperliche und psychischen Besonderheiten.
  • Präventionsschulungen von sexuellen Übergriffen,
  • Persönlichkeitsstärkung, Wissen über die eigenen Grenzen und Grenzen anderer.

 

Angehörige, Betreuer*innen und Lehrer*innen erhalten

  • Unterstützung bei der Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung in Fragen der Sexualität,
  • Ansprechpartner*innen, mit denen sie ihre Fragen oder Unsicherheiten klären können.